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Veröffentlichungen

Morgen Kinder wird’s was geben…

Sinnvolle Geschenke für Vereine an ihre jüngsten Mitglieder

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt man, und welcher Anlass ist schöner, als Weihnachten?
Und ja, es sind mitunter die kleinen Aufmerksamkeiten, die Kinder glücklich machen und einen Verein noch attraktiver erscheinen lassen. Und auch Eltern nehmen die Gaben an die Kleinen wohlwollend an.

Doch was ist das richtige Geschenk für die Kinder des Vereins?
Grundsätzlich darf man feststellen, dass es den Kindern – vor allem den jüngsten – „fast“ egal ist, was sie geschenkt bekommen. Hauptsache es ist ein Geschenk. Für sie.

Es gibt Vereine, die getreu diesem Motto jedes Jahr aufs Neue hübsche Cellophan- oder Papiertütchen mit Apfel, Nuss und Mandelkern, einer Mandarine und einem Schokonikolaus füllen und damit Kinderaugen zum Leuchten bringen.
Kostenpunkt um die 4 Euro (manche schaffen es sicherlich günstiger, aber darum geht es in diesem Beispiel nicht). Nachhaltigkeit dieses Geschenks? Kurz. Sehr kurz. Je nach dem, wie schnell der Tüteninhalt in den Magen des Kindes wandert.

Heutzutage, wo das Bedrucken von allem und jedem so günstig geworden ist, können Vereine viel interessantere Geschenke machen.
Schals, Mützen, Handschuhe, Caps, Mäppchen, Turnbeutel, Trinkflaschen, Brotdöschen, Handtücher, T-Shirts, Lanyards, Tassen, Mauspads, USB-Sticks, Brustbeutel, Handyhüllen, … –  all das und noch viel, viel mehr lässt sich mit dem Logo / dem Wappen des Vereins versehen.
Kostenpunkt, in vielen Fällen nicht mehr als das Tütchen aus dem Beispiel oben. Nachhaltigkeit, ungleich größer.

Lassen wir alles weg, was nicht nach Außen getragen wird und all das, was wir in zu vielen unterschiedlichen Größen vorhalten müssten, bleiben immer noch Dutzende von Artikeln, die ein schönes Weihnachtsgeschenk abgeben. Und das Beste, die Kinder machen damit unbewusst Werbung für unseren Verein.
Zugegeben, manche Dinge eignen sich nicht für jede Altersklasse, andere sind wenig werbewirksam, aber eines ist ihnen gemeinsam, sie schaffen eine Win-Win-Situation.

Zwei phantastische Beispiele für gelungene Vereins-Weihnachtsgeschenke:
Das was früher einfach ein Turnbeutel war, trägt heute andere Namen, beispielsweise Gymsac oder Urban Backpack, und wird nicht mehr einfach nur für den Sportunterricht an Grundschulen verwandt, sondern ist trendige Tasche für Mädchen und Jungen. Grelle Farben – in Anlehnung an die Vereinsfarbe – und auf voller Fläche das Logo des Vereins. Ob große Kinder oder kleine, die Nutzung kann unterschiedlich sein, der Nutzen für den Verein jedoch ist riesig.

Mützen, ob Pudelmützen, Beanies oder Bandana, natürlich ebenfalls in Vereinsfarben und mit dem Vereinslogo versehen, passen nicht nur zur Jahreszeit, sondern sind durch ihre Einheitsgröße ein ideales Textilgeschenk. Und was könnte werbewirksamer sein, als beim Flanieren über den Weihnachtsmarkt häufig Menschen mit Vereinsmützen über den Weg zu laufen?

Wer mehr Exemplare anschafft, als er für die Geschenke an seine jugendlichen Mitglieder benötigt, kann sich sukzessive, Jahr um Jahr, eine eigene Produktpalette an Merchandise-Artikeln zulegen. Und damit ein bisschen Geld in die Vereinskasse zurückholen.

Die Turnbeutel aus dem oben genannten Beispiel sind ideale Schuhbeutel auch für unsere erwachsenen Mitglieder und wer schon einmal bei Minustemperaturen auf dem Fußballplatz gestanden hat, war froh neben der offensichtlichen Unterstützung der eigenen Mannschaft auch noch warme Ohren zu haben.
 
Buchhalterisch sind die Geschenke im ideellen Bereich, in der Mitgliederpflege, einzuordnen.
Für alle Vereine die umsatzsteuerpflichtig sind der Hinweis, kommt nicht auf die Idee die Geschenke irgendwo anders buchen zu wollen, um die Vorsteuer abziehen zu können. Kein Vorsteuerabzug!
Nur wer später die überzählig bestellten Artikel dem Merchandise zuführt, kann diesen Anteil dem Vorsteuerabzug unterwerfen. (Hinweis: Splitbuchung!)
Und natürlich wird dann auch die Umsatzsteuer eines jeden Mützen-, Tassen- oder Was-auch-immer-Verkaufs brav an das Finanzamt abgeführt.

Daniela Herrlich

Moderner Sportverein

„Lasst uns ein moderner Sportverein sein… und möglichst alles beim Alten belassen.“

Eine Glosse zur modernen Vereinsführung

Es gibt noch immer viele Vorstände von Vereinen, die den berühmten Knall noch nicht gehört haben. Sie führen ihren Verein wie ihre Vorgänger und deren Vorgänger – weil wir das schon immer so machen! –, lassen alles beim Alten und wundern sich, dass ihre Mitgliederzahlen rückläufig sind.
In diesen Vereinen wird nur noch verwaltet, es finden keine Veränderungen statt, man arrangiert sich mit dem schleichenden Niedergang und klagt lieber öfter als seltener über das fehlende Engagement der Anderen. Früher war alles besser…
 
Ja, früher, als Kinder noch in Vereine geboren wurden und Greise von Ihren Vereinskameraden zu Grabe getragen wurden; als Vereinsfeste noch gut besucht und Vereine eine lebendige Gemeinschaft waren – und als Vereins- und Vorstandsarbeit noch Ehrensache war.
 
Aber nein, es war nicht besser. Es war anders. So anders, wie die Zeiten. Aber während sich in der Welt die Uhren weiter drehten, hat die Zeit in vielen Vereinen still gestanden – und auch im Denken ihrer Vorstände.
 
Während vor dreißig Jahren Familien auf die wohnortnahen Vereine angewiesen waren, weil im Ein-Auto-Haushalt keine Möglichkeit bestand die Kinder in die umliegenden Städte und Gemeinden zu bringen, so sind sie dies dank besserer Mobilität heute meist nicht mehr. Die Menschen sind heute insgesamt sehr viel flexibler – auch was die Vereinswahl angeht. Man ist nicht auf den nächstgelegenen Verein angewiesen. Angebot und Preis bestimmen vielfach die Mitgliedschaft in einem Verein. Doch nicht nur das: Vereine müssen attraktiv sein.
 
Die Attraktivität – die gute Außendarstellung – ist allerdings das, was in vielen Vereinen am unwichtigsten erscheint. Welch riesengroßer Irrtum...

Ehrenamtliche Mitarbeit

Ehrenamtliche Mitarbeit und mehr...

 
Einleitung
Nicht selten wachsen ehrenamtlichen Vorständen von Sportvereinen ihre Aufgaben im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf.
Die Mitgliederverwaltung, die Vereinsbuchführung, Meldungen an Kommunen oder Verbände, Mitgliederinformationen und die Organisation des sportlichen Angebots lassen sich zuweilen schwer mit dem eigenen Beruf, der Familie oder schlicht dem Privatleben vereinbaren.
Zudem ist es schwer neue Mitarbeiter, neue Vorstandsmitglieder, zu gewinnen. Die Aussicht auf „die viele Arbeit“ schreckt ab.
In vielen Vereinen müssen satzungsgemäße Vorstandsposten in Personalunion besetzt werden, weil sich keine ehrenamtlichen Mitarbeiter finden. Und wer die doppelte Arbeit machen muss, der wird auf Dauer unzufrieden. Unzufriedenheit im Vorstand schlägt sich mit unter auf das Vereinsklima nieder und macht zudem die Vorstandsarbeit für potenzielle „Neu-Vorständler“ unattraktiv. Aber attraktiv muss eine ehrenamtliche Arbeit schon sein, wenn man dafür einen Teil seiner Freizeit einsetzt.
Was wäre jedoch, wenn man sich selbst wieder Freiräume für neue Ideen schafft, wieder mit Spaß bei der Sache sein kann, weil Teile dieser Arbeit von anderen gemacht werden?

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